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Wissen - Energiespartipps: Haushalt


Baden, Duschen und Zähne Putzen

Wer warmes Wasser spart, spart gleichzeitig auch Energie. Hier unsere Wasserspartipps für's Baden und Duschen. Duschen Sie, anstatt ein Vollbad zu nehmen: Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr dreimal so hoch wie für das Duschen. Nutzen Sie, wo möglich, einen Spar-Duschkopf.

Ersparnis: Mit Durchflussbegrenzern lassen sich beim Duschen bei gleichem Komfort 20 - 50 Prozent Wasser einsparen. Beim Duschen können bis zu 30 % Wasser eingespart werden, wenn man das Wasser während des Einseifens abstellt. Einhebelmischarmaturen reduzieren den Wasserverbrauch, da sie die gewünschte Temperatur einstellen. Lassen Sie den Wasserhahn nicht unnötig laufen, wie z. B. beim Zähneputzen. Reparieren Sie tropfende Wasserhähne umgehend. Wenn Wasserhähne tropfen verschwinden am Tag 45 Liter Wasser ungenutzt im Abfluss.

Bad: Perlatoren nutzen

Nutzen Sie, wo möglich, Durchflussbegrenzer oder Luftsprudler (Perlator). Achtung: Diese Maßnahmen sind nicht für Durchlauferhitzer und drucklose Speicher geeignet.

Ersparnis: Mit Durchflussbegrenzern lassen sich in einem 4-Personen-Haushalt bis zu 40 € pro Jahr mit 4 € Investition pro Stück einsparen.

Küche: Elektro- und Gasherd

Topf und Heizplatte sollten im Durchmesser übereinstimmen. Kochen Sie mit energiesparenden Töpfen (mit ebenen Böden und gut sitzenden Deckeln).

Ersparnis: Im Vergleich zu einem gewölbten Boden spart der ebene Topf 15 Prozent Energie. Lassen Sie beim Kochen konsequent den Deckel auf dem Topf. Ersparnis: Das spart weitere 60 Prozent Energie.

In der Gastronomie werden häufig Gasherde verwendet, weil sie Energie und Kosten einsparen und einen umweltfreundliche Alternative zu Elektroherden darstellen. Wenn in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus ein Gasanschluss vorhanden ist, sollten Sie ihn für effizientes kochen und backen nutzen.

Küche: Backofen

Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens - es ist bei den meisten Gerichten nicht nötig. Verwenden Sie die Umluftheizung des Backofens, da die Wärme besser übertragen wird und somit deutlich niedrigere Temperaturen für den Garprozess ausreichen. Das ist um 25 bis 40 Prozent sparsamer. Ein weiterer Vorteil: Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig backen. Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter und nicht länger als notwendig.

Wenn in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus ein Gasanschluss vorhanden ist, tragen Sie mit dem Gebrauch eines Gasherdes zur Entlastung sowohl Ihres Geldbeutels wie der Umwelt bei.

Küche: Gefriergeräte

Gefriergeräte können richtige Stromfresser sein. Für einen energieeffizienten Betrieb von Kühlgeräten sind deswegen zwei Dinge wichtig: Kaufen sie energieeffiziente Neugeräte und nutzen Sie diese richtig. Kaufen Sie lieber eine Gefriertruhe als einen Gefrierschrank - die Truhe verbraucht rund 12 Prozent weniger Strom. Verwenden Sie kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte.

Die richtige Größe des Gefriergerätes beträgt 50-80 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung (Stadthaushalte mit kurzem Einkaufsweg). 100-130 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung.

Stellen Sie Ihr Gefriergerät außerdem in einer möglichst kühlen Umgebung auf - eine um 2 °C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ca. 60 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Vereiste, verschmutzte oder marode Türdichtungen abtauen, putzen oder ersetzen, denn nur dichtschließende Türen sichern niedrigen Stromverbrauch. Öffnen Sie die Tür des Gefriergerätes nur so kurz wie nötig.

Küche: Geschirrspüler

Bei Geschirrspülern ist beides wichtig: Niedriger Energieverbrauch und schonender Umgang mit Wasser. Achten Sie beim Neukauf von Geschirrspülern auch auf den Wasserverbrauch. Mit Leihmessgeräten können Sie feststellen, wie viel Strom Ihre Haushaltsgeräte verbrauchen. Ihr Energieberater berät Sie gerne, ob es sich lohnt, ein neues Gerät anzuschaffen und welches Gerät am sparsamsten mit Strom und Wasser haushaltet.

Verzichten Sie vor dem Maschinenspülgang auf das Abspülen bzw. Vorspülen des Geschirrs per Hand. Entfernen Sie nur die Speisereste, bevor sie das Geschirr in die Spülmaschine geben. Schließen Sie die Maschine, wenn Sie schmutziges Geschirr hineingestellt haben, damit Speisereste nicht festtrocknen. Nutzen Sie das Füllvolumen des Geschirrspülers stets voll aus. Wählen Sie außerdem das Energiesparprogramm, wenn Geschirr und Gläser nur leicht verschmutzt sind.

Geben Sie dem energie- und wassersparenden Geschirrspüler den Vorzug vor dem Handspülen.

Ersparnis: Moderne Geschirrspüler benötigen heute nur noch 9 Liter Wasser, um bis zu 14 Maßgedecke sauber zu spülen. Das spart bis zu 50 Prozent Energie und Wasser.

Küche: Kleingeräte

Eine Kaffeemaschine (mit Thermoskanne) liefert Ihnen den heiß geliebten Muntermacher energiesparender und bequemer als das Aufbrühen von Hand mit einem Wasserkessel, mit dem das Wasser auf dem Herd erhitzt wird. Auch Eierkocher, Wasserkocher und Toaster gehen besonders sparsam mit Energie um.

Achten Sie bei Espressomaschinen und Kaffeeautomaten darauf, dass der Wassertank nicht ständig beheizt wird. Letzteres kann Kosten von bis zu 67 € pro Jahr verursachen. Manche Geräte werden zudem durch den Aus-Schalter nicht richtig vom Netz getrennt, was zu Stand-By Verbräuchen führt. Um ständig warmes Wasser vorrätig zu halten, benötigen einige Geräte 60 Watt. So entfallen bis zu 80 Prozent ihres Strombedarfes auf den Warmhalte-Modus.

Küche: Gerätekauf Kühlschrank

Achten Sie beim Neukauf von Kühl- und Gefriergeräten auf den Stromverbrauch.

Ersparnis: Für Kühl- und Gefriergeräte existieren zusätzlich zu den Energieeffizienzklassen von A bis G auch die Klassen A+ und A +++.

Kühlschränke sind im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten im Dauerbetrieb und haben daher einen großen Anteil am gesamten Stromverbrauch. In den vergangenen Jahren wurde an einer besseren Wärmedämmung, neuartigen Verdichtern und größeren Wärmetauscherflächen gearbeitet, so dass neuwertige Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ rund 90 Prozent weniger Strom als alte Geräte der Effizienzklasse G verbrauchen.

Informieren Sie sich über besonders sparsame Geräte unter: www.ecotopten.de oder unter www.energiesparende-geraete.de.

Kaufen Sie keinen überdimensionierten Kühlschrank. Die richtige Größe des Kühlschrankes: 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Ausnahme: Für einen 1 bis 2-Personen-Haushalt sollte der Kühlschrank ungefähr 100-160 Liter Nutzinhalt aufweisen.

Küche: Nutzung Kühlschrank

Auch mit einer überlegten Nutzung können bei Kühlschränken Energieeinsparungen erzielt werden. Wenn möglich, sollten Kühlgeräte und der Herd weit voneinander entfernt aufgestellt werden.

Hohe Umgebungstemperatur z. B. auch durch Sonneneinstrahlung oder die Heizung erhöht den Energieverbrauch der Kühlgeräte ebenfalls. Stellen Sie den Kühlschrank auf maximal 7°C ein. Jedes Grad weniger kostet zehn Prozent mehr Energie.

Wäsche: Trockner

Mittlerweile erreichen auch Wäschetrockner die Energieeffizienzklassen A+++. Zu den besonders effizienten Geräten zählen Wärmepumpentrockner und Erdgaswäschetrockner. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Geräte, durch die geringen Betriebskosten rechnet sich eine Anschaffung nach kurzer Zeit.

Übrigens: Sonne und Wind sind frische, fleißige und völlig kostenlose Wäschetrockner. Überlegen Sie daher genau, ob Sie unbedingt einen Trockner verwenden müssen.

Schleudern Sie die Wäsche vor dem Trocknen, denn das verringert den Feuchtegehalt der Wäsche. Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto günstiger das Trocknen.

Wäsche: Waschmaschine

Achten Sie beim Neukauf von Waschmaschinen auf den Energie- und Wasserverbrauch. Mit Leihmessgeräten können Sie feststellen, wie viel Strom Ihre Haushaltsgeräte verbrauchen. Ihr Energieberater berät Sie gerne, ob es sich lohnt, ein neues Gerät anzuschaffen und welches Gerät Strom und Wasser besonders sparsam nutzt. Eine energiesparende Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von 5 kg verbraucht heute weniger als 1 kWh für eine 60 °C-Wäsche.

Waschen Sie Kochwäsche statt bei 90°C bei 60°C. Der Stromverbrauch der Waschmaschine dient überwiegend zum Aufheizen des Wassers. Waschen Sie deshalb die Wäsche möglichst bei niedriger Temperatur. Außerdem wird Wäsche auch schon bei 60 °C richtig sauber - Kochwäsche sollte daher die Ausnahme sein. Nutzen Sie so häufig wie möglich Sparprogramme.

Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine immer optimal aus. Verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang.

Ersparnis: Wenn Sie Buntwäsche bei 30°C bis 40°C waschen und bei weißer Wäsche auf Kochwäsche verzichten, können Sie im Jahr ca. 200 Kilowattstunden Strom, 5000 Liter Wasser und 16 Kilogramm Waschmittel sparen.


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